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Guatemala. Das Land des ewigen Frühlings und der Vulkane. Hinter dem schmalen Küstenstreifen am Pazifischen Ozean ragen mehr als 30 Vulkane in den Himmel des Hochlandes. Der Boden ist fruchtbar, subtropische Vegetation mit üppigen Orchideen und Blumenlandschaften und das ideale Klima um erstklassigen Kaffee anzubauen.
Guatemala liegt in Mittelamerika, grenzt im Süden an Honduras und El Salvador, im Osten an Belize und im Norden an Mexiko. Guatemala besitzt einen kleinen Zugang zur Karibikküste und ein längeres Küstenstück am Pazifik.
Im Nordosten des Landes liegt El Petén, das gering besiedelte Tiefland mit fast durchgehend tropischem Regenwald. Im Zentrum des Landes liegt das Hochland mit Vulkanen, die bis über 4200 Meter hoch sind. Der schmale und flache Küstenstreifen am Pazifik hat feuchttropisches Klima und sehr fruchtbar.
Im Hochland, zwischen 1300 und 1800 Meter Höhe, herrscht das ganze Jahr ein mildes Klima mit Temperaturen am Tag zwischen 18 und 28 Grad Celsius. Hier ist die Bevölkerungsdichte am größten und deshalb ist im Hochland auch das kulturelle Zentrum Guatemalas. Hier liegt auch die Hauptstadt und größte Stadt des Landes, Guatemala Stadt. 2,5 Millionen Einwohner sind die offiziellen Zahlen. Doch Spekulationen gehen bis zu 5 Millionen. Andere wichtige Städte sind Quetzaltenango, Escuintl, Cobán, Huehuetenango und Antigua, die aber durchweg weit weniger Einwohner haben.
In ganz Guatemala leben etwa 13,4 Millionen Menschen. Davon sind ca. 40 Prozent Mayas, fast 60 Prozent Mestizen und der kleine Rest europäischer, asiatischer und afrikanischen Ursprungs.
Touristisch sehenswert sind der Atitlán-See, die alte Hauptstadt „Antigua Guatemala“, die antike Mayastadt Tikal im Petén, und der Lago Izabal mit dem Rio Dulce, sowie einige sehenswerten Städte im Hochland wie Quetzaltenango und Chichicastenang.
Nicht nur als Umschlagplatz für die Produkte aus dem guatemaltekischen Hinterland von Bedeutung ist Flores im El Peten. Flores liegt auf einer Insel im See „Lago de Peten Itza“ und ist nur durch eine kleine Landbrücke mit dem Umland verbunden. Der Flugplatz liegt außerhalb der Stadt. Flores ist der ideale Ausgangsplatz für Ausflüge zu den in der Nähe liegenden Maya-Ruinen von Tikal.
Tikal liegt mitten in der riesigen Urwaldebene des Peten. Die antike Stadt der Maya war eine der größten Kult- und Siedlungszentren der Maya. Hier stehen imposante Bauwerke aus der klassischen Maya-Periode zwischen 300 und 900 n. Chr. Auf dem etwa 20 Quadratkilometer großem Gelände standen damals vermutlich etwa 3000 Gebäude, von der strohbedeckten Hütte bis zur 70 Meter hohen Tempelpyramide. Nach Schätzungen von Archäologen lebten in der Blütezeit hier etwa 11000 Menschen. Im gesamten Einzugsbereich der Stadt war die Zahl allerdings vermutlich noch höher.
Wer heute Tikal besucht wird beeindruckt sein von der Weiträumigkeit der Anlagen und natürlich von den gewaltigen Pyramiden. Die größte der Pyramiden ist 70 Meter hoch und überragt die riesigen Bäume des umstehenden Urwalds um mehr als 20 Meter. Ein beeindruckender Blick bietet sich von der Spitze der Pyramide.
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