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Ecuador

Der Name des Landes ist geht zurück auf
den Äquator, der ca. 15 Kilometer nördlich der Hauptstadt Quito in
einer Linie verläuft. Im 17. Jahrhundert wurde der Äquator - mit
seiner geographischen Breite 0 Grad - von einer französischen
Expedition dort vermessen. Dieser geographische Besonderheit wegen
benennt sich Ecuador auch "mitad del mundo" (Mitte der Welt).
Ecuador ist eine Republik (spanischer
Name: Republica del Ecuador) an der Westküste von Südamerika. Das Land
grenzt an Kolumbien im Norden und Peru im Süden und Osten. Im Westen
grenzt das Land an den Pazifische Ozean. In dem Land, dass etwas
größer ist als Großbritannien leben ca. 14 Millionen Menschen. 20%
davon sind Indigenas (indianische Ureinwohner), 35% Mestizen, 25% mit
europäischer Abstammung, 15% Mulatten und ca. 5% Afroamerikaner.
Zu Ecuador gehören ausserdem die berühmten
Galapagos Inseln, die ca. 1000 Kilometer westlich des Festlandes im
Pazifik liegen. Bekannt geworden ist die, aus 14 größeren, 8 kleineren
und etwa 40 kleinen Eilanden
bestehende Inselgruppe durch Charles Darwin, der hier Anstöße für
seine Evolutionstheorie erhielt. Auch heute noch ist die Inselgruppe
ein ideales Freilandlabor zur Beobachtung der Evolution. Auf den
Inseln hat sich eine weltweit einzigartige Tier- und Pflanzenwelt
entwickelt. Auf den Galapagos-Inseln leben ca. 25000 Menschen.
Ecuador lässt sich in vier geographische
Zonen aufteilen: der Küstenbereich, die Bergwelt der Anden, das
bewaldete Amazonas-Tiefland und die Galapagos-Inseln.
In der Küstenregion befindet sich fruchtbares Hügelland das nur wenig
über dem Meeresspiegel liegt.
Weiter im Landesinneren verläuft in Nord-Südrichtung die Gebirgskette
der Anden. Die "Sierra" (spanisch: Gebirge) besteht aus
teilweise aktiven Vulkanen, die eine Höhe von über 6000 Metern
erreichen. Die höchsten Berge des Landes sind der Cayambe mit etwa
5800 Meter, der Cotopaxi mit rund 5900 Meter und der Chimborazo mit
6.310 Meter (der höchste Berg des Landes und - vom Mittelpunkt der
Erde aus gemessen - die höchste Erhebung der Erde). Ein Paradies für
Bergsteiger. Besonders aktiv ist seit einigen Jahren wieder der
Tungurahua (5016 m), in der Nähe von Banos,
mit täglichen Dampf- und Ascheausbrüchen.
Im östlichen Teil des Landes beginnt der Regenwald des
Amazonas-Tieflandes. Das Klima ist heiß und feucht. Hier "entspringt"
der Amazonas mit einigen seiner Oberläufe: die Flüsse Rio Napo, Rio
Coca, Rio Pastaza, Rio Putumayo und Rio Aguarico.
Die größten Städte des Landes:
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Stadt |
Einwohner |
Lage |
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Quito |
etwa 1,5 Millionen |
Die Hauptstadt Ecuadors liegt in den
Anden auf ca. 2850 Meter über dem Meeresspiegel. Sie ist die
älteste Hauptstadt Südamerikas. |
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Guayaquil |
etwa 3 Millionen |
die größte Stadt des Landes liegt an
der Küste im Süden der Republik |
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Cuenca |
knapp 300000 |
drittgrößte in der Hochebene
gelegen. 2500 m |
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Weitere Städte:
Riobamba, Loja, Ibarra, Ambato
Portoviejo |
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Sehenswürdigkeiten und mehr:
Ecuador ist voll mit Sehenswürdigkeiten.
Etliche bedeutende Ausgrabungsstätten aus Vorkolumbischer Zeit,
Naturschauspiele wie die Kupferschlucht im Norden, aber auch die
vielen Städte mit Kolonialcharakter wie Oaxaca oder San Christobal de
las Casas, Ecuador Stadt mit seinem Zocalo, dem größten Stadtplatz der
Welt, aber auch Städte wie Acapulco, Chihuahua, Tijuana, Chetumal oder
Touristenmetropulen wie Cancun an der Karibikküste.
Hier ein kleiner Überblick über ein paar
Sehenswürdigkeiten:
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Quito
Die Stadt ist "aufgeteilt in
Altstadt und Neustadt. In der Altstadt findet man belebte Plätze
gesäumt von Kolonialhäusern und Barockkirchen, Museen für
Kolonialkunst und Archäologie.
In der Neustadt dagegen findet man
breite verkehrsreiche Avenidas, Kunstgalerien weltbekannter
Maler, moderne Einkaufszentren, feine Restaurants, urige Bars
und flippige Discos. Besonders entlang der Avenida Amazonas sind
zahlreiche nennenswerte Bars und Restaurants.
Sehenswert ist die Kirche San
Francisco an der Plaza San Francisco. Sie gilt als die älteste
und größte Kirche der kolonialen Epoche Quitos. Sie wurde in der
2. Hälfte des 16. Jahrhunderts von dem Flamen Fray Jodoco Rike
errichtet.
Die Plaza de la Independencia in der
Mitte der Altstadt ist umgeben vom Rathaus, der Kathedrale, dem
Bischofspalast und dem Regierungspalast. In der Mitte des
belebten Platzes steht die Figur der Unabhängigkeitsjungfrau.
Hier kann man stundenlang auf einer der Bänke sitzen und das
Treiben beobachten.
Auf dem El Panecillo (ein
Vulkankegel in der Altstadt), steht eine überdimensionale Statue
der Virgen de Quito. Die "Jungfrau" ist das Wahrzeichen
Quitos.Vom dort oben bietet sich ein herrlicher Blick über die
ganze Stadt. Bei freiem Himmel und guter Sicht kann man die
schneebedeckten Gipfel von Cotopaxi und Cayambe sehen. Es wird
immer wieder davor gewarnt den Weg alleine und bei Dunkelheit
hochzugehen.
Im April 2005 eröffnete eine
Seilbahn (Teleferico) auf den "Hausberg" der Stadt, den
Pichincha. Die Fahrt dauert ca. 8 - 10 Minuten von der
Talstation auf 2950 m Höhe und bringt einen bequem auf eine Höhe
von 4050 Meter wo sich die Bergstation befindet. An klaren Tagen
kann man einen herrlicher Ausblick auf die höchsten Berge (Cotopaxi,
Corazon, Ruminahui, Ilinizas, Chimborazo, Cayambe, Antisana)
entlang der Straße der Vulkane geniesen.
Auf einem Tagesausflug kann man sich
das berühmte Denkmal Mitad del Mundo ("Mitte der Welt") ansehen,
das direkt "auf" dem Äquator steht.
TIP: Es gibt etliche
Restaurants die CEVICHE anbieten, ein ursprünglich aus Peru
stammendes Gericht. Es besteht aus rohem Fisch, der je nach
Sorte in Limettensaft mariniert wurde. Kalt serviert eine
Köstlichkeit.
Auch andere gute Fischgerichte und
Meeresfrüchte gibt es z.B. im Restaurant
El Viejo
Jose (Address: Veintimilla and Paez (Gegebüber der Clinica
Pichincha). |
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Otavalo
Der Ort, der nur 90 km nördlich von Quito und ca. 20 km südlich
von Ibarra liegt, ist bekannt für
das farbenfrohe Treiben auf dem Indiomarkt. Hier kann man die
eindrucksvollen Kunsthandwerke der Indigenas bestaunen und
kaufen.
Von Otavalo kann man einen Ausflug
zum Kratersee Cuicocha, der auf ca. 3400 Meter Höhe liegt
machen. |
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Inkaruinen Ingapirca
Die Ruinen sind die am besten erhaltenen Überbleibsel der
Inkakultur in Ecuador. Die Ruinen blieben den spanischen
Eroberern verborgen, weil sie von den Inka zugeschüttet wurden.
Entdeckt wurden sie erst vor etwa 35 Jahren. |
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Cuenca
Die Altstadt, die seit 1999
zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt besticht durch ihre
koloniale Architektur. Cuenca wird zurecht als eine der
schönsten Kolonialstädte Südamerikas bezeichnet. Unzähligen
Kathedralen und Kirchen, gemütliche Plätze und viele enge
Straßen mit stilvoll renovierten Kolonialhäusern. |
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Banos
Der nicht mehr ganz so kleine Ort am Fuße des Tungurahua
ist wohl der bekannteste Touristenort des Landes. Hier trifft
vermutlich jeder mal ein. Nicht nur bei Ausländischen Touristen
ist der Ort sehr beliebt sondern auch bei Touristen aus Ecuador,
die hauptsächlich wegen der Bäder kommen, die mit heissen,
schwefeligem Wasser aus der vulkanischen Umgebung gespeist
werden. Ein Geheimtip ist Banos nicht mehr, viele Bars, Kneipen,
Restaurants mit internationalem kulinarischem Angebot locken
viele Leute zur Party und zu ein paar entspannten Urlaubstagen
(trotz der Fülle ein Tip:
Le
Petit). In einer der vielen Agenturen kann man hier auch
Ausflüge buchen, ob ins nahe gelegene Amazonasgebiet, auf einen
der Vulkane oder auf die Galapagosinseln. Viele der Agenturen,
Restaurants und Kneipen sind von Deutschen, Amerikanern,
Schweizern, Franzosen oder anderen Ausländern geführt. Es gibt
auch einige Sprachschulen, die Spanischkurse anbieten. |
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Tulcan
Wichtig ist die Stadt an der Grenze zu Kolumbien (Tulcan -
Ipiales) eigentlich nur
als Station zum Grenzübergang. Sehenswert ist allerdings der
Friedhof (Cementerio de Tulcan) in dem viele Skulpturen aus
Hecken geschnitten stehen. |
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Tena und Puerto Misahualli
Tena ist sozusagen das Tor zum Amazonasbecken. Von hier gibt es
Busverbindungen nach Puerto Misahualli. Der kleine Ort liegt
mitten im Dschungel am Rio Napo. Es gibt einige Restaurants und
Übernachtungsmöglichkeiten. Puerto Misahualli ist Ausgangspunkt
für Touren in den Amazonas Regenwald. |
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Esmeraldas und Muisne
Esmeralas im Nordwesten des Landes liegt an der Küste. Die Stadt
hat ca. 400000 Einwohner. Die Bevölkerung ist hauptsächlich
Afro-amerikanischen Ursprungs. Relevante Badeorte sind Atacames,
ca. 35 km südlich der Stadt und - noch relativ wenig überlaufen
- Muisne, ein kleiner Ort auf einer vorgelagerten Insel, ca. 90
km südlich von Esmeraldas. |
Transport:
In Ecuador gibt es ein gut
funktionierendes Bussystem. Und die Distanzen sind nicht zu groß.
Zentraler Punkt ist dabei der Busbahnhof von Quito. Von hier aus
starten Busse zu allen Zielen im Land.
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